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Smartphone als ModemWer mit dem Notebook unterwegs surfen will, benötigt keinen UMTS-Stick. Stellen Sie stattdessen mit dem Smartphone eine Verbindung ins Internet her. Das Notebook greift dann per WLAN auf den Smartphone-Hotspot zu, der als WLAN-Router beziehungsweise Handy-Modem auftritt. Sie können mit einem Notebook (Windows, Linux, Mac OS), einem Desktop-PC (Windows, Linux, Mac OS), einem Tablet (Android, iOS, Windows) oder einem anderen WLAN-fähigen Gerät problemlos ins Internet gehen - ohne dass dafür das Notebook oder der Desktop-Rechner oder das Tablet über ein eigenes SIM-Karten/UMTS-/LTE-Modul verfügen muss.

Einzige Voraussetzung: Ihr Laptop oder PC muss eine WLAN-Verbindung aufbauen können. Denn über das WLAN verbinden Sie den Rechner mit einem iPhone oder einem Android-Smartphone, das die Rolle des Modems übernimmt. Diese Lösung bezeichnet man auch als Handy-Modem.

Auf dem Smartphone richten Sie dafür einen WLAN-Hotspot ein. Und schon surfen Sie mit dem Notebook über den Smartphone-Hotspot  im Internet. Diesen Vorgang, also das Surfen mit einem Rechner im Internet über einen Smartphone-Hotspot beziehungsweise ein Handy-Modem nennt man Tethering.

Wir erklären für iOS und Android, wie Sie einen Smartphone-Hotspot als Modem für den PC einrichten.

So richten Sie den WLAN-Hotspot auf einem Android-Smartphone ein

Das Android-Betriebssystem hat seit Version Android 2.2 Froyo die Funktion "Tethering" integriert. Von technischer Seite steht der Verwendung eines Android-Smartphones als Handy-Modem also nichts im Wege. Wählen Sie dazu in Android „Einstellungen, Drahtlos & Netzwerke (dieser Menü-Punkt befindet sich unter Umständen unter "Mehr"), Mobilnetzwerk-Freigabe (alternativ kann dieser Menü-Punkt auch "Tethering & mobiler Hotspot" heißen)". Auf dem Samsung Galaxy S10 heißt der korrekte Weg: "Einstellungen, Verbindungen, Mobiler Hotspot und Tethering". Die genau Bezeichnung der Menü-Punkte kann also je nach Smartphone-Hersteller variieren, wichtig ist nur, dass Sie schließlich bei "Mobiler WLAN-Hotspot" landen.

Aktivieren Sie dann "On" bei „Mobiler WLAN-Hotspot“. Sie können hier jederzeit den Hotspot wieder abschalten.

Tippen Sie dann auf "Mobiler WLAN-Hotspot", um die Einstellungen zu prüfen und gegebenenfalls zu ändern. Sie sehen nun den Hotspot-Namen (SSID): Dieser Name taucht anschließend als WLAN-Name im Notebook auf.

Außerdem sehen Sie das Kennwort. Sollte noch kein Kennwort gesetzt sein, so holen Sie das nun nach. Andernfalls kann sich jeder, der Ihr WLAN entdeckt, damit verbinden und darüber surfen.

Zudem zeigt Ihnen das "Mobiler WLAN-Hotspot"-Menü an, ob und wie viele Geräte mit dem Hotspot verbunden sind und wie diese Geräte heißen.

Unter dem Menü-Punkt "Erweitert" (erreichbar über die drei Punkte rechts oben) können Sie festlegen, ob Sie die SSID ausblenden lassen wollen, welcher Sicherheitsstandard gewählt ist (bei allen aktuellen Geräten ist das WPA2 PSK) und welches WLAN-Frequenzband eingestellt ist. Sie sehen hier zudem den Energiemodus: Nach wie vielen Minuten Inaktivität sich der Hotspot ausschaltet.

Hinweis: Veränderungen können Sie in der Hotspot-Konfiguration nur vornehmen, wenn der Hotspot abgeschaltet ist.

Ihr Windows-, Linux- oder Mac-OS-Notebook oder Windows-, Linux- oder Mac-OS-Rechner erkennt das neue WLAN automatisch, sofern die WLAN-Funktion auf dem Laptop/PC aktiviert ist. Wählen Sie die SSID Ihres Hotspots aus und geben Sie das Passwort ein. Das Passwort müssen Sie nur einmal eingeben, der Rechner merkt sich die Einstellung.

So richten Sie den WLAN-Hotspot auf einem iPhone ein

Wählen Sie im iPhone „Einstellungen, Persönlicher Hotspot". Schalten Sie dort den Hotspot ein. Sie können den Hotspot hier jederzeit wieder ausschalten. Geben Sie dann bei der ersten Verwendung noch ein Passwort ein. Danach finden Sie die SSID dieses Smartphone-WLAN-Hotspots wieder auf Ihrem Rechner im WLAN-Anzeigebereich.

Hinweis: Die meisten Mobilfunkprovider erlauben Tethering über ein Smartphone oder Handy standardmäßig nicht beziehungsweise verlangen einen deutlichen monatlichen Preisaufschlag, wenn Sie über Ihren Mobilfunkvertrag Tethering machen wollen. Wenn Sie Tethering aber nur gelegentlich nutzen und das dadurch verursachte Traffic-Volumen überschaubar bleibt, dürfte das Ihrem Provider nicht auffallen.

Quelle: www.pcwelt.de

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